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Was ist zu tun nach dem Camunda 7 CE End-of-Life?

Karsten Thoms Karsten Thoms 2 Min. Lesezeit
Was ist zu tun nach dem Camunda 7 CE End-of-Life?

Im Herbst 2025 fährt der Camunda 7 CE-Zug ab und erreicht sein End-of-Life. Für viele Unternehmen stellt sich aktuell eine entscheidende Frage: Was tun? Das bewährte BPM-System, das in zahlreichen Organisationen zuverlässig läuft, wird bald nicht mehr offiziell unterstützt. Dies stellt IT-Verantwortliche vor die Herausforderung, eine zukunftssichere Alternative zu finden, die gleichzeitig einen reibungslosen Übergang ermöglicht.

Operaton und OpenBPM: Eine starke Kombination

Die gute Nachricht: Mit der Kombination aus OpenBPM Platform und Operaton steht bereits jetzt eine leistungsstarke, offene Alternative bereit, die genau auf die Bedürfnisse bestehender Camunda 7-Anwender zugeschnitten ist.

Was bietet Operaton?

Operaton ist mehr als nur ein weiterer Fork von Camunda 7. Statt das Produkt lediglich umzubenennen und minimale Anpassungen vorzunehmen, setzt Operaton auf eine grundlegende Modernisierung der Codebasis:

  1. Vollständige Aktualisierung aller Dependencies
  2. Optimierung für moderne Runtime-Umgebungen
  3. Beseitigung veralteter Komponenten (Legacy Application Server, alte Java-Versionen)
  4. Cloud-native Ausrichtung ohne API-Brüche
  5. Fokus auf eine robuste, sichere und freie BPM-Engine

Das Operaton-Team konzentriert sich dabei auf seine Kernkompetenz: die Weiterentwicklung der Workflow-Engine selbst.

Fork ist nicht gleich Fork

Neben Operaton gibt es weitere ähnliche Projekte. Was machen die Entwickler von Operaton anders? Für sie ist es nicht damit getan, das Produkt umzubenennen und das Nötigste anzupassen. Das wäre vergleichbar mit dem bloßen Überstreichen von Roststellen.

Operaton geht einen anderen Weg mit einer tiefgreifenden Generalüberholung. Diese umfassende Modernisierung wird mit dem Release 1.0 (geplant für Oktober) abgeschlossen sein und eine solide Basis für die Zukunft bieten.

Modernisierung als Kernkompetenz

Unterstützung bei der Modernisierung bietet die itemis AG mit umfangreicher Expertise in der Modernisierung von Legacy-Anwendungen. Dabei kombinieren wir maßgeschneiderte Automatisierungswerkzeuge mit sorgfältiger Handarbeit, um bewährte Softwareprodukte auf das nächste Level zu bringen.

Fazit: eine zukunftsfähige Lösung für Camunda 7-Anwender

Wenn Sie Camunda 7 im Einsatz haben und eine zukunftssichere Alternative suchen, bietet die Kombination aus Operaton und OpenBPM einige Vorteile:

  • Sofort verfügbar: Sie müssen nicht auf leistungsfähige Alternativen warten
  • Vollständig kompatibel: Minimaler Migrationsaufwand für bestehende Prozesse
  • Open Source: Frei evaluierbar und kostenfrei einsetzbar
  • Enterprise-ready: Professionelle Unterstützung bei Bedarf verfügbar

Eine Evaluation von Operaton als mögliche Folgelösung lohnt sich bereits jetzt, um einen reibungslosen Übergang nach dem Camunda 7 End-of-Life zu gewährleisten. Die Lösung kann kostenlos getestet werden und bietet eine zukunftssichere Alternative für Ihre BPM-Anforderungen.

Weitere Informationen: Operaton Projekt


Custom Software bei itemis — Von der Camunda-7-Migration bis zur produktiven BPMN-Plattform auf Operaton-Basis: Custom Software →

Karsten Thoms

Principal Software Engineer

Karsten Thoms ist Principal Software Engineer bei itemis mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Er ist Experte für Language Engineering und Eclipse-basierte Technologien und engagiert sich als Contributor in Open-Source-Projekten im Java- und Eclipse-Ökosystem. Neben seiner Projektarbeit treibt er die Entwicklung von Operaton voran – der freien Open-Source-Alternative zur Camunda-7-Plattform für Java-basierte BPM-Prozesse. Als Speaker auf internationalen Konferenzen und Autor für deutsche Software-Magazine gibt er sein Wissen regelmäßig weiter.