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Compliance Intelligence

Compliance Intelligence für vernetzte und sicherheits- kritische Produkte

Werkzeuge und Beratung für die zentralen Standards moderner Produktentwicklung — ISO/SAE 21434, EU Cyber Resilience Act, IEC 62443, ISO 26262, IEC 61508, Automotive SPICE und Requirements Traceability.
Mit itemis SECURE als Werkzeug für Cybersecurity-Engineering und itemis ANALYZE als Hub für lückenlose Requirements Traceability.

Im Einsatz bei
Atruvia avitea Bauerhin BLG BSH DB Denso Draeger ETAS Forvia-Hella Kostal magnotherm MAN ODAS parcIT Pixelboxx Remondis TECE Thalia zurich
Überblick

Verschiedene Compliance Anforderungen. Ein Ziel.

Compliance-Anforderungen hören nicht an Disziplingrenzen auf. Safety-Engineering und Security-Engineering teilen sich die Systemgrenze. Der Cyber Resilience Act setzt neue Fristen quer durch die gesamte Lieferkette. Requirements Traceability ist die gemeinsame Grundvoraussetzung für alle drei — kein optionales Zusatzthema.

itemis bündelt Werkzeuge und Beratung für genau diese Überschneidung: itemis SECURE für Cybersecurity-Engineering nach ISO 21434, IEC 62443 und CRA, itemis ANALYZE für lückenlose Traceability — damit erreichen unsere Kunden zuverlässig ihr Compliance-Ziel.

Themen im Detail

Was Sie auf den Seiten finden

01

EU Cyber Resilience Act

Der EU Cyber Resilience Act betrifft nahezu jedes Produkt mit digitalen Elementen, das in der EU in Verkehr gebracht wird, mit ersten Meldepflichten ab September 2026 und voller Anwendbarkeit ab Dezember 2027.

Die Seite beantwortet: Bin ich betroffen? Was ist bis wann zu tun? Und wie beschleunigen itemis SECURE und die CRAIG-Community den Weg zur Konformität?

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02

Cyber Security: Industrial & Automotive

ISO/SAE 21434 und IEC 62443 regeln Cybersecurity für Automotive und industrielle OT-Umgebungen, mit typgenehmigungsrelevanter Wirkung über UNECE WP.29 R155.

Die Seite erklärt beide Standards, ihren methodischen Kern und zeigt, wie TARA als verbindende Risikoanalysemethode funktioniert, sowie wie itemis SECURE die Umsetzung mit Agentic Cybersecurity unterstützt.

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03

Functional Safety

IEC 61508 und ISO 26262 definieren den methodischen Kern funktionaler Sicherheit in Industrie und Automotive. Die Seite geht über die Normen hinaus: Sie zeigt, warum die Beweislast sich umgekehrt hat und das statische Sicherheitsdokument ausgedient hat.

Diskutiert werden Safety-Security-Konvergenz, die Make-or-Buy-Frage bei Werkzeugen, Teilautomatisierung im Engineering-Alltag, Agentic Safety Engineering und SOTIF.

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04

Requirements Traceability

Requirements Traceability verbindet Functional Safety, Cyber Security und Systems Engineering in einer gemeinsamen Nachweisstruktur, auditierbar von Anforderungen bis zu Tests und OTA-Updates.

Die Seite erklärt, warum Traceability in der Praxis häufig scheitert, zeigt drei messbare ROI-Hebel, benennt konkrete Branchenfälle, und beschreibt ehrlich, wann der Ansatz nicht passt.

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Unsere Experten
Dirk Leopold

Executive Vice President Digital Engineering · itemis AG

Dirk Leopold schlägt die Brücke zwischen komplexen Engineering-Anforderungen und Cybersicherheitsstandards in Automotive und Industrial IoT. Als treibende Kraft hinter itemis SECURE verfügt er über Expertise in der Bedrohungsanalyse und Risikobewertung (TARA) sowie in „Security by Design"-Methodiken. Als Redner zeigt er, wie Standards wie die ISO/SAE 21434 und der Cyber Resilience Act (CRA) die Zukunft vernetzter Produkte beeinflussen. Er ist Mitbegründer und President von CRAIG, einer Online-Community zur Einführung des CRA in Europa.
Dr. Alexander Nyßen

Executive Vice President Digital Engineering · itemis AG

Dr. Alexander Nyßen ist seit 2003 auf Model-Based Systems Engineering (MBSE), modellbasierte Entwicklung sowie die Integration von Engineering-Werkzeugen spezialisiert. Er unterstützt Unternehmen dabei, modellbasierte Methoden und Werkzeuglandschaften für die Entwicklung komplexer cyber-physischer Systeme erfolgreich einzuführen und nachhaltig zu etablieren. Im strategischen Produktmanagement verantwortet er die Lösungen itemis ANALYZE und itemis SECURE mit Schwerpunkt auf Requirements Traceability, funktionaler Sicherheit und Cybersecurity.

Ein konkretes Projekt im Kopf? Sprechen wir.

Jetzt Termin mit Dirk Leopold und Dr. Alexander Nyßen vereinbaren.

das Cybersecurity-Engineering-Werkzeug

TARA, Bedrohungsmodellierung, Attack Trees, Vulnerability Management — mit nativem Support für ISO/SAE 21434 und den EU Cyber Resilience Act. KI-gestützte Automatisierung reduziert den TARA-Aufwand um bis zu 80 % bei vollem Human-in-the-Loop. Im Einsatz — unter anderem bei OEMs, Tier-1-Zulieferern und Medizintechnik-Herstellern.
Mehr zu itemis SECURE
itemis SECURE Screenshot
Vier Versprechen

Was uns unterscheidet

Kunden erwarten mehr als gute Stundensätze. Sie suchen einen Partner, der in Krisen ruhig bleibt und im richtigen Moment pragmatisch handelt.
Eingespielt und motiviert

Eingespielt und motiviert

Wir besetzen Projekte mit eingespielten Teams und Engineers, die motiviert sind, weil wir sie ernst nehmen. Das merken Kunden spätestens im ersten Sprint.

Belastbar unter Druck

Belastbar unter Druck

Audits, Release-Wochen, Krisen-Sprints – wir bleiben ruhig, arbeiten fokussiert und liefern auch unter Druck. Verlässlichkeit, die über den Vertrag hinausgeht.

Direkt und auf Augenhöhe

Direkt und auf Augenhöhe

Keine Diplomatie-Schleifen, keine Taktiererei. Wir kommunizieren direkt, hören zu und sprechen offen an, wenn etwas nicht passt. Sparringspartner statt Lieferant.

Leistung statt Vertriebsdruck

Leistung statt Vertriebsdruck

Wir setzen auf Substanz statt Verkaufsdruck und investieren in die Partnerschaft. Wer uns kennt, weiß: Verlässlichkeit ist bei itemis kein Versprechen, sondern Standard.

Fachwissen

Insights aus Compliance Intelligence

Compliance war nie eine Frage des Dokuments
Blog Requirements traceability

Compliance war nie eine Frage des Dokuments

KI kann heute TARAs, Traceability-Matrizen und Safety Cases erzeugen, die strukturell vollständig und terminologisch korrekt sind. Das wirft eine Frage auf: Was wird dabei eigentlich verifiziert? Das Problem ist nicht KI-generierte Dokumentation. Es sind Compliance-Prozesse, die auf Artefakte optimieren statt auf die Eigenschaften, die diese Artefakte abbilden sollen.

Zum Blog
Florian Antony Florian Antony 6 Min. Lesezeit
Erfolgsgeschichten

Referenzprojekte

Zertifizierungen

Zertifiziert in Qualität und Informationssicherheit.

Wir helfen nicht nur dabei, Standards einzuhalten – wir leben sie. itemis betreibt extern auditierte Managementsysteme für Qualität und Informationssicherheit. Wer sicherheitskritisches Engineering und sensible Daten auslagert, arbeitet mit einem geprüften Partner.

ISO 9001:2015

Qualitätsmanagement

ISO 9001:2015

International anerkannter Standard für Qualitätsmanagement und die Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen.

Gültig bis 27.04.2027

Zertifikat ansehen
ISO/IEC 27001:2022

Informationssicherheit

ISO/IEC 27001:2022

International anerkannter Standard für das Management von Informationssicherheit zum Schutz von Daten, Systemen und Prozessen.

Gültig bis 01.09.2026

Zertifikat ansehen
Häufige Fragen

FAQ zu Compliance Intelligence

Was ist der Unterschied zwischen TARA und HARA — und warum teilen beide die gleiche Systemgrenze?

Die HARA (Hazard Analysis and Risk Assessment nach ISO 26262) bewertet, wie Systemfehlfunktionen Menschen gefährden können. Die TARA (Threat Analysis and Risk Assessment nach ISO 21434) bewertet, wie Angreifer das System kompromittieren können. Beide analysieren dasselbe System — deshalb teilen sie sich die Systemgrenze.

Der entscheidende Unterschied: Safety schützt die Umgebung vor dem System (vor unbeabsichtigten Fehlfunktionen), Security schützt das System vor der Umgebung (vor gezielten Angriffen). Methodisch arbeiten beide risikobasiert und lifecycle-übergreifend. Eine gemeinsame, modellbasierte Systemarchitektur als Basis für HARA und TARA reduziert Redundanz erheblich — und ist der Ansatz, den itemis in Projekten mit parallelen Safety- und Security-Anforderungen verfolgt.

Kann dieselbe Requirements Traceability gleichzeitig für ISO 26262, ISO 21434 und ASPICE genutzt werden?

Ja — das ist sogar methodisch sinnvoll und die effizienteste Umsetzung. Alle drei verlangen lückenlose Traceability von Anforderungen bis zur Verifikation. itemis ANALYZE implementiert eine herstellerunabhängige Traceability-Schicht über bestehende Werkzeuglandschaften — ohne Migration bestehender Werkzeuge.

Sicherheitsanforderungen aus der HARA, Cybersecurity-Ziele aus der TARA und Systemarchitektur werden im gleichen Modell verknüpft. Änderungen propagieren automatisch; Compliance-Nachweise entstehen als Nebenprodukt der Entwicklung statt als separate Dokumentationsaufgabe vor dem Audit. ASPICE fordert bidirektionale Traceability als Baseline-Praxis — ein gut eingeführtes Traceability-System nach diesem Ansatz erfüllt ASPICE-Anforderungen und liefert gleichzeitig die Evidenzkette für ISO 26262 und ISO 21434.

Was unterscheidet eine modellbasierte TARA in itemis SECURE von einer Excel-basierten TARA?

Excel-TARAs altern schnell: Qualität variiert je nach Bearbeiter, jede Änderung erfordert manuelle Aktualisierung aller verknüpften Dokumente, und Konsistenz ist strukturell nicht sicherstellbar. Bei kurzen Entwicklungszyklen oder OTA-Updates skaliert das nicht.

itemis SECURE macht die TARA modellbasiert: Bedrohungen, Angriffspfade und Maßnahmen sind an ein konsistentes Modell gebunden. KI-Assistenten schlagen Bedrohungen und Angriffsbäume kontextbewusst vor — auf Basis der vollständigen TARA-Geschichte und vorhandener Systemarchitektur. Änderungen propagieren durch das Modell. Laut itemis reduziert die agentische Automatisierung den TARA-Aufwand um bis zu 80 % bei vollem Human-in-the-Loop-Kontrollprinzip. Das Ergebnis: ein lebendes Sicherheitsmodell statt eines PDFs, das drei Monate nach dem Audit veraltet ist.

Wie bereitet man sich konkret auf den Cyber Resilience Act bis 2027 vor?

Zwei Fristen sind entscheidend: Ab September 2026 gelten Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen — 24-Stunden-Frühwarnung, 72-Stunden-vollständige Meldung an ENISA. Ab Dezember 2027 gelten alle CRA-Anforderungen: Security by Design, SBOM-Pflicht, Lifecycle-Verantwortung und CE-Kennzeichnung mit Cybersecurity-Nachweis.

Empfohlene Reihenfolge: Erstcheck ob Produkt in den Geltungsbereich fällt → Vulnerability-Disclosure-Prozess etablieren → TARA für alle CRA-relevanten Produkte durchführen → Requirements Traceability für die Nachweisführung aufbauen → Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung. Die CRAIG-Community (itemis ist Gründungsmitglied) bietet kostenlose Scope-Checks, Templates und lokale Netzwerke. itemis SECURE deckt die technische Umsetzung ab — von der TARA bis zum Lifecycle Management.

Wann macht Requirements Traceability Sinn — und wann ist es zu früh?

Traceability lohnt sich, wenn mehrere Disziplinen an einem System arbeiten, Regulierungsdruck durch Standards wie ISO 26262, ISO 21434, CRA oder ASPICE besteht und Anforderungen sich dynamisch ändern. Die ROI-Kalkulation kippt schnell: ASPICE-Vorbereitungen, die bisher Wochen dauern, lassen sich mit durchgängiger Traceability auf Stunden reduzieren.

Zu früh ist es, wenn Grundlagenprozesse noch nicht definiert sind — dann digitalisiert Traceability nur das vorhandene Chaos. Oder wenn Management-Commitment fehlt: Traceability ist eine kulturelle Veränderung, kein Werkzeug-Rollout. itemis sagt das klar im ersten Gespräch — und empfiehlt, womit zu starten ist, wenn Traceability noch nicht passt.

Wie verhalten sich ASPICE, ISO 26262 und ISO 21434 zueinander — und was verbindet sie?

ASPICE (Automotive SPICE) ist ein Prozessreifemodell — es bewertet, wie gut Entwicklungsprozesse organisiert sind, nicht was gebaut wird. ISO 26262 ist ein produktbezogener Safety-Standard für elektrische und elektronische Systeme in Fahrzeugen. ISO 21434 ist der entsprechende Cybersecurity-Standard.

Die Verbindung: ASPICE fordert bidirektionale Traceability als Baseline-Praxis für alle Engineering-Prozesse. Das ist dieselbe Grundlage, die ISO 26262 für die Safety-Evidenzkette und ISO 21434 für die Security-Evidenzkette verlangt. Wer Traceability einmal sauber einführt, erfüllt damit gleichzeitig die Prozessanforderungen aller drei Frameworks — statt drei separate Compliance-Welten zu pflegen.