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Model-Based Engineering

Komplexe Engineering-Probleme lösen — mit modernen, integrierten Methoden und Werkzeugen

Modellbasierte Ansätze für System- und Softwareentwicklung, verbunden mit individuellem Werkzeugbau und nahtloser Toolchain Integration — pragmatische Methoden und maßgeschneiderte Werkzeuglandschaften aus einer Hand.
Mit itemis CREATE als Workbench für State Machines und itemis ANALYZE als Hub für die Integration heterogener Entwicklungslandschaften.

Im Einsatz bei
Atruvia avitea Bauerhin BLG BSH DB Denso Draeger ETAS Forvia-Hella Kostal magnotherm MAN ODAS parcIT Pixelboxx Remondis TECE Thalia zurich
Überblick

Methoden- und Werkzeugkompetenz für den gesamten Engineering-Lifecycle.

Methoden- und Werkzeugkompetenz ist, was itemis einbringt. Wir helfen unseren Kunden, ihren gesamten Entwicklungsprozess optimal zu gestalten: von Requirements Engineering über Systemanalyse und -design bis hin zu Softwareentwicklung, Implementierung und Test. Dabei schließen wir Lücken mit individuell entwickelten Werkzeugen, sorgen für nahtlose Integration heterogener Werkzeuglandschaften und schaffen Durchgängigkeit.

Die vier Themenfelder spiegeln genau das wider: Model-Based Systems Engineering, modellgetriebene Softwareentwicklung, individueller Werkzeugbau und Toolchain Integration.

Themen im Detail

Was Sie auf den Seiten finden

01

Model-Based Systems Engineering (MBSE)

MBSE bringt nur dann Nutzen, wenn es pragmatisch eingesetzt wird: als Mittel zur Reduktion von Komplexität und Integrationsrisiken in der Systementwicklung, nicht als Compliance-Übung.

Hier erfahren Sie, wann MBSE konkret Zeit und Geld spart, wann es nicht passt und wie der Weg von der Methodenwahl über die Werkzeugauswahl bis zur Einführung aussieht.

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02

Model-Driven Software Development

Modellgetriebene Entwicklung entfaltet ihren Nutzen, wenn das Modell die Rolle der Single Source of Truth übernimmt: als Grundlage für reproduzierbare Code-Generierung und frühzeitige Fehlererkennung, nicht als Dokumentationsformat.

Hier erfahren Sie, wie formale Modelle Komplexität beherrschbar machen, wie man frühzeitig validiert und simuliert und deterministisch Code generiert und ob MDSD im Zeitalter von KI noch relevant ist.

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03

Custom Tool Development

Jede Domäne hat ihre eigene Sprache. Da, wo Standardwerkzeuge zu kurz greifen, entwickeln wir Custom Tools, die exakt ihre Sprache sprechen.

Hier erfahren Sie, wann sich ein domänenspezifisches Werkzeug rechnet und wann Standardtools ausreichen, wie KI die Ökonomie des Werkzeugbaus verändert und wie itemis den Weg von der Domänen-Analyse bis zum ausgelieferten Werkzeug gestaltet.

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04

Toolchain Integration & Werkzeugauswahl

Engineering-Toolchains wachsen über Jahre und sind selten aus einem Guss: Requirements Management, Systemmodellierung, Test-Management, Implementierung. Vier Aufgaben, vier Tool-Brüche, keine Durchgängigkeit.

Hier erfahren Sie, warum Toolchain Integration entscheidend ist, welche Integrationsebenen es gibt und wie itemis Werkzeugauswahl gestaltet.

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Unsere Experten
Dr. Alexander Nyßen

Executive Vice President Digital Engineering · itemis AG

Dr. Alexander Nyßen ist seit 2003 auf Model-Based Systems Engineering (MBSE), modellbasierte Entwicklung sowie die Integration von Engineering-Werkzeugen spezialisiert. Er unterstützt Unternehmen dabei, modellbasierte Methoden und Werkzeuglandschaften für die Entwicklung komplexer cyber-physischer Systeme erfolgreich einzuführen und nachhaltig zu etablieren. Im strategischen Produktmanagement verantwortet er die Lösungen itemis ANALYZE und itemis SECURE mit Schwerpunkt auf Requirements Traceability, funktionaler Sicherheit und Cybersecurity.
Andreas Mülder

Principal Software Engineer · itemis AG

Andreas Mülder ist Principal Software Engineer bei itemis und als technischer Projektleiter für itemis CREATE verantwortlich. Seit 2007 entwickelt er Werkzeuge für Plattformen wie Eclipse, Visual Studio Code, Cloud und Web – mit Schwerpunkt auf Language Engineering, domänenspezifischen Sprachen, Simulatoren und Codegeneratoren sowie der Integration generativer KI in produktreife Tools. Sein Wissen gibt er in Blog-Beiträgen zu Language Engineering und KI-gestützter Werkzeugentwicklung weiter.

Ein konkretes Projekt im Kopf? Sprechen wir!

Jetzt Termin mit Dr. Alexander Nyßen und Andreas Mülder vereinbaren.

die Engineering-Workbench für State Machines

Visuelle Modellierung, Simulation und Code-Generierung in C, C++, Java, Python und mehr — als Eclipse-Workbench, VS Code-Extension oder webbasiert. Im Einsatz — unter anderem bei BSH Hausgeräte, MAN Energy Solutions und Dräger.
Mehr zu itemis CREATE
itemis CREATE Screenshot

Requirements Traceability für Engineering-Toolchains

Die herstellerunabhängige Traceability-Plattform verbindet DOORS, Enterprise Architect, Polarion, Jira und mehr — ohne die Quellsysteme anzufassen. Compliance-Nachweise für ISO 26262, ISO 21434 und ASPICE entstehen als Nebenprodukt. Im Einsatz — unter anderem bei I.G. Bauerhin und FORVIA HELLA.
Mehr zu itemis ANALYZE
itemis ANALYZE Screenshot
Vier Versprechen

Was uns unterscheidet

Kunden erwarten mehr als gute Stundensätze. Sie suchen einen Partner, der in Krisen ruhig bleibt und im richtigen Moment pragmatisch handelt.
Eingespielt und motiviert

Eingespielt und motiviert

Wir besetzen Projekte mit eingespielten Teams und Engineers, die motiviert sind, weil wir sie ernst nehmen. Das merken Kunden spätestens im ersten Sprint.

Belastbar unter Druck

Belastbar unter Druck

Audits, Release-Wochen, Krisen-Sprints – wir bleiben ruhig, arbeiten fokussiert und liefern auch unter Druck. Verlässlichkeit, die über den Vertrag hinausgeht.

Direkt und auf Augenhöhe

Direkt und auf Augenhöhe

Keine Diplomatie-Schleifen, keine Taktiererei. Wir kommunizieren direkt, hören zu und sprechen offen an, wenn etwas nicht passt. Sparringspartner statt Lieferant.

Leistung statt Vertriebsdruck

Leistung statt Vertriebsdruck

Wir setzen auf Substanz statt Verkaufsdruck und investieren in die Partnerschaft. Wer uns kennt, weiß: Verlässlichkeit ist bei itemis kein Versprechen, sondern Standard.

Fachwissen

Insights aus Model-Based Engineering

KI-Agenten treffen auf Projectional Editing: Portalon für MPS
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Wie das Portalon-Plugin KI-Coding-Agenten wie Claude über MCP mit dem laufenden Modell eines JetBrains-MPS-Projekts verbindet – strukturell sichere Änderungen, Validierung und Language-Engineering-Skills, auf Ihrer aktuellen MPS-Version.

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Dr. Klaus Birken Dr. Klaus Birken 9 Min. Lesezeit
Enterprise Architect mit Add-ins anpassen
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Enterprise Architect mit Add-ins anpassen

Wie Enterprise Architect mit Add-ins erweitert wird: Model Assistants, Integrity Checks und Installer-basiertes Rollout — und welche Aufgaben besser externe Werkzeuge wie die EA-Bridge übernehmen.

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Dr. Patrick Könemann Dr. Patrick Könemann 7 Min. Lesezeit
Erfolgsgeschichten

Referenzprojekte

Häufige Fragen

FAQ zu Model-Based Engineering

Macht KI modellbasierte Entwicklung überflüssig — oder ergänzen sich beide?

MDSD und KI sind keine Konkurrenten. KI erzeugt statistischen Code ohne Konformitätsgarantie — dasselbe Prompt liefert unterschiedliche Ergebnisse, ohne Determinismus oder Traceability. MDSD liefert genau das, was KI strukturell nicht kann: reproduzierbare Generierung, Auditierbarkeit und qualifizierbare Werkzeuge. In sicherheitskritischer Entwicklung unter ISO 26262, DO-178C oder IEC 61508 ist Determinismus keine Option, sondern Voraussetzung.

KI ist heute ein effektiver Beschleuniger für den Modellaufbau: Anforderungstexte in erste Modellentwürfe überführen, Modelle auf Konsistenz prüfen, Refactorings vorschlagen. Das Modell bleibt die deterministische Quelle der Wahrheit — KI beschleunigt den Weg dorthin.

Wann lohnt sich eine Domain-Specific Language — und wann ist ein Standardwerkzeug besser?
Eine DSL lohnt sich, wenn eine überschaubare Gruppe hochspezialisierter Experten mit Konzepten arbeitet, die kein Standardwerkzeug adäquat abbildet — und wenn die Domäne stabil genug ist, um in eine Sprache gegossen zu werden. Für breite, heterogene Nutzergruppen mit generischen Anforderungen sind Standardprodukte meist die bessere Wahl.
Wie hängen MBSE, MDSD, Custom Tools und Toolchain Integration zusammen?

Die vier Themenfelder sind aufeinander aufbauende Ebenen desselben Problems. MBSE adressiert die Systemebene: Anforderungen, Architektur und Systemverhalten in einem konsistenten Modell. MDSD überführt dieses Wissen in ausführbaren, generierten Code — deterministisch und plattformunabhängig. Custom Tools kodieren Domänenwissen direkt in das Werkzeug: als validierte Modelle, erzwungene Regeln, konsistente Generierung. Toolchain Integration sorgt dafür, dass all diese Werkzeuge durchgängig kommunizieren und Traceability über Werkzeug- und Disziplingrenzen hinweg erhalten bleibt.

Wer alle vier Ebenen zusammenbringt, bekommt Engineering-Wissen, das strukturell im System verankert ist — und nicht in den Köpfen weniger Schlüsselpersonen.

Was ist der Unterschied zwischen itemis CREATE und einem UML-Tool wie Enterprise Architect?
itemis CREATE ist spezialisiert auf verhaltensorientierte Modellierung mit State Machines — mit direkter Simulation, deterministischer Code-Generierung in C, C++, Java und Python und produktionsreifem Einsatz in regulierten Projekten (ISO 26262, IEC 61508). Enterprise Architect deckt ein breiteres Spektrum ab (UML, SysML, Architekturmodellierung), ist aber nicht auf Code-Generierung aus Statecharts spezialisiert.