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Am 25. Juli fand am itemis-Standort in Lünen ein Pilotprojekt zum Thema “Mit Kindern programmieren lernen” statt. Aufgrund des großen Erfolgs soll das Projekt nun weitergeführt und ausgeweitet werden.

Die Idee, Kindern bereits im Grundschulalter programmieren beizubringen, entstand bei itemis bereits im Frühjahr diesen Jahres. Die Digitalisierung macht auch vor dem Alltag von Kindern keinen Halt. Bereits im (Vor)-Grundschulalter kommen sie mit Smartphones, Tablets und Apps in Kontakt und auch auf ihren zukünftigen Berufsalltag werden die aktuellen Veränderungen, die die Digitalisierung in den Arbeitsmarkt bringt, Einfluss haben.

“Eine spielerische Art, programmieren zu lernen, hilft Kindern dabei, zu verstehen, wie Computer funktionieren und arbeiten – und erleichtert somit den Zugang und vor allem den sicheren Umgang mit Smartphones, Tablets und Co”, sagt itemis-Vorstand Wolfgang Neuhaus zur Motivation, die theoretische Idee in die Praxis umzusetzen.

Das Pilotprojekt fand am 25.07.2018 von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der itemis AG in Lünen, Am Brambusch 15 in 44536 Lünen statt. Vier Jungen und fünf Mädchen im Altern von 7-9 Jahren nahmen unter der Leitung dreier Software-Entwickler von itemis an dem Projekt teil. Dabei haben die Kinder ein Musikinstrument aus einem kleinen Minicomputer und Alltagsgegenständen wie Löffel, Kugelschreiber oder Flaschenöffner zusammengebaut. Beim Programmieren des Minicomputers legten die Kinder fest, welcher Ton oder welche Melodie abgespielt wird, wenn ein bestimmter Gegenstand berührt wird. Durch das Austauschen der Gegenstände konnten die Kinder spielerisch die elektrische Leitfähigkeit verschiedener Materialien erkunden und stellten erstaunt fest, dass auch Bananen leitfähig sind.

Das Feedback der Kinder war nach dem Tag durchweg positiv und auch die Leiter des Projekts waren vom Erfolg des Projektauftaktes begeistert: “Die Kinder waren trotz Sonnenschein und Sommerferien hochmotiviert und mit viel Spaß bei der Sache”, so IT-Berater und Software-Entwickler Dr. Benjamin Bolte. “Mit unserer gemischten Gruppe konnten wir außerdem die gängige Annahme, Mädchen hätten aufgrund ihres Geschlechtes weniger Interesse an technischen Themen, nicht bestätigen. Unser Ziel war es, Jungen und Mädchen gleichermaßen mit unserem Projekt abzuholen und zu begeistern – und das ist uns gelungen.”

Der Kontakt zu Schulen in der Region und der Stadt Lünen besteht bereits. Nach den Sommerferien sind Gespräche geplant, welche Möglichkeiten es gibt, das Projekt in die Schulen und Förderprogramme zu bringen.

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